Blaue Floridaflusskrebse (Procambarus alleni) | |||||||||||||||||||||||||||
![]() | |||||||||||||||||||||||||||
Die Wochen vergingen und ich erfreute mich meiner beiden Prachtburschen, von denen einer sogar die senkrechte Felswand im Hintergrund hinaufklettern konnte. Die anderen Mitbewohner des Aquariums hatten im Großen und Ganzen ihre Ruhe vor diesen Burschen. Logisch, schließlich sind Flusskrebse nicht eben flinke Jäger. Sie ernähren sich vorwiegend von Aas, Detritus und Pflanzenteilen - von Resten eben. | |||||||||||||||||||||||||||
Dann habe ich sie schließlich in eindeutiger Position erwischt! Von wegen “streiten”! Der elementarste aller Triebe kam durch und übernahm die Macht!! | |||||||||||||||||||||||||||
Danach gingen beide getrennte Wege und besonders die junge Dame zog sich immer mehr zurück. | |||||||||||||||||||||||||||
![]() | |||||||||||||||||||||||||||
![]() | |||||||||||||||||||||||||||
![]() | |||||||||||||||||||||||||||
Nach einiger Zeit lief die Dame des Hauses jedoch wieder ganz normal umher und kletterte mit einem traubenfreien Schwanz überall herum. Ich verdächtigte schon andere Aquarienbewohner, böses getan zu haben. | |||||||||||||||||||||||||||
Ein größeres Hälterbecken als das 60-Liter hatte ich leider nicht zur Verfügung. Um den kleinen blauen Rittern dennoch Rückzugsmöglichkeiten einzuräumen und drohenden Kannibalismus einzudämmen, entwickelte ich schließlich ein Krebshochhaus. Okay, alles nur Einraumwohnungen und ohne Türen - aber immerhin mit fließendem Wasser :-) Ich verwendete Kunststoffrohre, die mit einem (sauteuren) Spezialkleber verleimt wurden. Nun konnten sie in relativer Ruhe ihre jugendliche Größe von vier bis sieben Zentimetern Körperlänge (also ohne Scheren) erreichen. | |||||||||||||||||||||||||||
![]() | |||||||||||||||||||||||||||
“Du gugge ma, der Bus kommt glei...” - “Jo, Alda... dann ma ab in die neue Bude.” | |||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||